Zoo-Schule: Raubtiere
Was so einfach erscheint, ist gar nicht so leicht zuzuordnen. Was ist denn eigentlich ein Raubtier? Jedes Kind bekommt das Bild eines Tieres aus dem Heidelberger Zoo und schlüpft in dessen Rolle. Ziel ist, dass sich die Kinder zum Schluss einteilen können in Raubtiere und Nicht-Raubtiere.
Auf unserem Weg durch den Zoo lernen wir ausschließlich Raubtiere kennen und natürlich auch alle Merkmale, die sie ausmachen.
Da kann man das Gebiss eines Löwen oder Tigers hautnah erleben. Jeder darf ausprobieren, wie hervorragend Raubtiere zum Erfassen, Töten und Zerkleinern ihrer Beute ausgerüstet sind. Wir gehen der Frage nach, welche Sinne und Fähigkeiten ein Raubtier benötigt, um seinem Namen alle Ehre zu machen. Viele Naturmaterialien wie Krallen, Zähne, Fell, Vibrissen (Schnurrhaare) und Ähnliches zum Veranschaulichen und Begreifen des Themas sind dabei. Besonders spannend ist immer wieder der Augenblick, wenn wir mit den Kindern in das Raubtierhaus gehen. So groß und so nah die Löwen und Tiger zu sehen, ist stets ein wichtiger Moment. Und wer wäre nicht immer wieder von neuem beeindruckt von ihrer Eleganz und Schönheit, ihrer Größe und Ausstrahlung.
Und was machen eigentlich die "süßen" Erdmännchen im Raubtierhaus? Ein kleiner Hinweis: Sie gehören genauso hierher wie Löwe, Tiger und Rohrkatze. Draußen vor dem großen Freigehege der Tiger stellen die Kinder nach einer kleinen Mal-"Stunde" erstaunt fest, dass sich der König des Dschungels auch tarnen muss, wenn auch aus anderen Gründen wie seine Beute.
Abschließend findet die Einteilung der Kinder in Raubtiere und Nicht-Raubtiere statt, und es gibt einen kleinen Preis für alle, die genau hingehört haben.
